Invades eSports e.V.

Satzung des Vereins

§ 1 Name und Sitz des Vereins

  1. Der Name des Vereins ist “Invades eSports e.V.”
  2. Der Sitz des Vereins befindet sich in 64372 Ober-Ramstadt.
  3. Der Verein soll ins Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Zweck des Vereins

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des eSport. eSport ist das wettkampfmäßige Spielen an elektronischen Geräten.
  2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    1. die an gesundheitlichen und sozialen Aspekten orientierte Ausübung des eSports.
    2. die Schaffung eines sozialen Netzwerks für seine Mitglieder, um eSports zu betreiben.
    3. die Durchführung öffentlicher und betreuter Veranstaltungen zur Förderung der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung des eSports in der Gesellschaft.
    4. die Förderung von motorischen, geistigen und sozialen Kompetenzen. Zu diesen gehören insbesondere Hand-Auge-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit, taktisches Denkvermögen, Teamfähigkeit, Kommunikation und Konfliktbewältigung.
    5. die Bildung, Unterstützung und Förderung von kompetitiven, sowie freizeitlichen eSports-Teams.
  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für Vereinszwecke verwendet werden 

§ 4 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
    1. Vorstand
    2. Mitgliederversammlung
    3. Vereinsrat
  2. Alle Ämter sind ehrenamtlich tätig. Ausnahmen benötigen einen Beschluss der Mitgliederversammlung.
  3. Die Organe sind in den nachfolgenden Paragraphen geregelt.

§ 5 Eintritt und Arten der Mitgliedschaften des Vereins

  1. Es gibt folgende Mitgliedschaftsarten:
    1. Ehrenmitgliedschaft
    2. Vollmitgliedschaft
    3. Teilmitgliedschaft
    4. Gastmitgliedschaft
  2. Natürliche und juristische Personen dürfen Mitglied werden.
  3. Eine Mitgliedschaft erfordert einen Antrag.
  4. Der Antrag muss in Textform dem Vorstand eingereicht werden und kann ohne Begründung vom Vorstand abgelehnt werden.
  5. Jeder der das 12. Lebensjahr erreicht hat, darf einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Minderjährige benötigen das Einverständnis des gesetzlichen Vertreters.
  6. Bei Annahme des Antrags wird der Antragsteller mit Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrags Mitglied.
  7. Jedes Mitglied hat eine Änderung seiner personenbezogenen Daten dem Vorstand unverzüglich mitzuteilen.
  8. Änderungen der Art der Mitgliedschaft müssen dem Vorstand mit einer einmonatigen Frist in Textform mitgeteilt werden.

§ 5a Vollmitgliedschaft

  1. Vollmitglieder besitzen Amts- und Wahlrecht.

§ 5b Gastmitgliedschaft

  1. Gastmitglieder besitzen kein Amts- und kein Wahlrecht.

§ 5c Teilmitgliedschaft

  1. Teilmitglieder besitzen kein Amts- und kein Wahlrecht.

§ 5d Ehrenmitgliedschaft

  1. Zum Ehrenmitglied können natürliche Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben.
  2. Jedes Mitglied kann dem Vorstand die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an ein Gast-,Teil- oder Vollmitglied vorschlagen.

§ 6 Rechte und Pflichten

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, von dem Verein Auskunft, Rat und tatkräftige Unterstützung in allen Angelegenheiten des eSports zu verlangen.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein zur Erreichung seiner Ziele zu unterstützen. Sie haben die Satzung einzuhalten und im Rahmen der Satzung getroffene Entscheidungen anzuerkennen und zu befolgen.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
  2. Höhe und Fälligkeit werden vom Vereinsrat in einer Beitragsordnung festgelegt.
  3. Ehrenmitglieder und Gastmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Jede Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person, die Mitglied ist.
  2. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus der Mitgliedschaft. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beiträge bleibt hiervon unberührt.

§ 8a Austritt

  1. Der Austritt erfolgt in Textform, gegenüber dem Vorstand.

  2. Der Austritt ist nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat möglich.

  3. Sollte ein Mitglied einen Antrag auf Austritt innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft stellen, gilt eine Kündigungsfrist bis Ablauf dieser sechs Monate.

  4. Gastmitglieder können jederzeit unter Einhaltung einer Frist von nur einem Monat austreten.

§ 8b Ausschluss

  1. Ein Ausschluss eines Mitglieds kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Ein wichtiger Grund ist insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten oder die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten.

  2. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

  3. Gegen den Ausschluss steht dem betroffenen Mitglied die Berufung zu. Der Berufungsantrag ist in Textform binnen eines Monats an den Vorstand zu richten. 

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinn des § 26 Abs. 1 BGB besteht aus zwei Mitgliedern, dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden.
  2. Der Vorstand hat insbesondere die folgenden Aufgaben: Verwaltung des Vereinsvermögens, Buchführung, die Erstellung eines Jahresberichts, Abschluss und Kündigung von Verträgen.
  3. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt.
  4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt.
  5. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  6. Alle Mitglieder mit Vollmitgliedschaft, können ein Vorstandsamt bekleiden.
  7. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied. 

§ 10 Mitgliederversammlung

§ 10a Einladung und Tagesordnung

  1. Im ersten Halbjahr eines jeden zweiten Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
  2. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens 40% der Mitglieder dies in Textform unter Angabe von Gründen verlangen.
  3. Der Vorstand kann auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, sofern er dies für erforderlich erachtet.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einer Woche in Textform, unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem Zugang des Einladungsschreibens. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Kontaktadresse gerichtet war. Die Einladung hat die vorläufige Tagesordnung der Mitgliederversammlung zu enthalten.
  5. Die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung umfasst: 
    1. Wahl und Abwahl des Vorstands,
    2. Entlastung des Vorstands,
    3. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
    4. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung,
    5. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,
    6. Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen,
    7. Aufgaben, die sich aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben, Darüber hinaus kann der Vorstand zusammen mit der Einladung weitere Themen zu Diskussion oder Abstimmung durch die Mitgliederversammlung bestimmen.
  6. Die Tagesordnung ist zudem zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens einen Tag vor dem angesetzten Termin in Textform beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu machen.
  7. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden. 

§ 10b Ablauf und Beschlussfassung

  1. Der Vorstand kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens sowie einen Internetauftritt beschließt der Vorstand.
  2. Die Mitgliederversammlung bestimmt den Versammlungsleiter und einen Schriftführer.
  3. Zu Beginn einer Mitgliederversammlung bestätigt die Mitgliederversammlung den Schriftführer.
  4. In der Mitgliederversammlung hat nur jedes Mitglied mit Vollmitgliedschaft und jedes mit Ehrenmitgliedschaft Stimmrecht und eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann auch ein anderes Mitglied in Textform, bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Kein Mitglied darf mehr als drei Mitglieder vertreten.
  5. An einer Mitgliederversammlung kann persönlich oder fernmündlich teilgenommen werden. Soll die Mitgliederversammlung virtuell im Onlineverfahren erfolgen, findet die Zusammenkunft in einem von dem Verein vorbestimmten Internet-Konferenzraum statt. Der Verein verwendet dazu ein für jedermann frei zugängliches Computerprogramm.
  6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  7. Bei Abstimmungen entscheidet grundsätzlich die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Wird kein Ergebnis erzielt, wird der Wahlgang wiederholt. Ist immer noch kein Ergebnis erzielt, wird die Wahl noch mal wiederholt. Sollte auch diese Wahl kein Ergebnis erzielen, wird eine Münze geworfen.
  8. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von mindestens 75% aller Mitglieder beschlossen werden.
  9. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, können durch den Vorstand beschlossen werden. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern umgehend zumindest in Textform mitgeteilt werden.
  10. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
  11. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen. Dieses ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Bei Satzungsänderungen ist der genaue, neue Wortlaut der Satzung anzugeben.
  12. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Sofern nichts anderes bestimmt wird, erfolgt die Abstimmung offen durch Handmeldung. Auf Antrag eines Mitglieds ist geheim abzustimmen. 

§ 11 Vereinsrat

§ 11a Zusammensetzung 

  1. Der Vereinsrat besteht aus
    1. dem Vorstand,
    2. jeweils einer gewählten Personen aus jeder Abteilung des Vereins.
  2. Darüber hinaus kann der Vereinsrat Ausschüsse bilden. Ausschüsse unterscheiden sich von Abteilungen dadurch, dass diese keine Mitglieder des Vereinsrats stellen.
  3. Die Aufgabe des Vereinsrats ist die Vertretung der Interessen der Abteilungen gegenüber dem Vorstand.
  4. Jedes Vereinsratsmitglied kann einen Vertreter für den Vereinsrat benennen, der das Stimmrecht ausübt.
  5. Der Vereinsrat tritt in folgenden Fällen zusammen:
    1. Im monatlichen Zyklus,
    2. Innerhalb von zwei Wochen nach Stellung eines Antrags in Textform von mindestens 10% der Vollmitglieder gegenüber dem Vorstand,
    3. Durch einen Vorstandsbeschluss,
    4. Die Vereinsordnungen können zudem Beschwerden gegen Vereinsorgane zulassen. Ist eine solche Beschwerde zulässig, so hat innerhalb von zwei Wochen der Vereinsrat darüber zu beraten.
  6. Die Vereinsratssitzung muss zwei Wochen vorab durch den Vorstand den Vereinsratsmitgliedern durch Einladung in Textform bekannt gemacht werden. Im Falle einer außerordentlichen Einberufung muss diese Frist nicht eingehalten werden. Auf die fristgemäße Einladung kann verzichtet werden, wenn mindestens drei viertel der Vereinsratsmitglieder dem zustimmen. Der Vorstand kann entscheiden, ob er weitere Personen neben den Vereinsratsmitgliedern einlädt.
  7. Falls der Vorstand trotz Ermahnung und Fristsetzung keine Vereinsratssitzung einberuft, obwohl dies geboten wäre, so kann die Einladung auch durch 50% der Vereinsratsmitglieder erfolgen.

§ 11b Ablauf und Beschlussfassung

  1. An einer Vereinsratssitzung kann persönlich oder fernmündlich teilgenommen werden. Soll die Vereinsratssitzung virtuell im Onlineverfahren erfolgen, findet die Zusammenkunft in einem von dem Verein vorbestimmten Internet-Konferenzraum statt. Der Verein verwendet dazu ein für jedermann frei zugängliches Computerprogramm. Die Stimmabgabe bei diesem Verfahren erfolgt dann fernmündlich. Das Abstimmungsergebnis wird vom Sitzungsleiter umgehend zu Protokoll gegeben.
  2. Der Sitzungsleiter und der Schriftführer der Vereinsratssitzung werden zu Beginn von allen anwesenden Vereinsratsmitgliedern gewählt.
  3. Über den Ablauf jeder Vereinsratssitzung ist ein Protokoll anzufertigen. Der Sitzungsleiter hat das Protokoll zu prüfen und gegebenenfalls in Absprache mit dem Schriftführer anzupassen.
  4. Das Protokoll muss unmittelbar nach Abschluss der Sitzung allen Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht werden. Die Vereinsratsmitglieder haben ab Zugang eine Woche Zeit Änderungen zu verlangen. Schweigen gilt als Zustimmung. Änderungsanträge werden den Teilnehmern der nächsten Sitzung vorgelegt, die mit einfacher Mehrheit endgültig über den Änderungsantrag entscheiden.
  5. Falls eine Beschlussfassung erforderlich ist, ist der Vereinsrat beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Vereinsratsmitglieder vertreten sind.
  6. Es entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  7. Besteht für eine einberufene Sitzung des Vereinsrats Beschlussunfähigkeit, ist eine zweite Versammlung innerhalb von zwei Wochen mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Diese Sitzung ist ungeachtet der Zahl der Anwesenden beschlussfähig. Hierauf muss in der Einladung gesondert hingewiesen werden.
  8. Jedes Mitglied des Vorstands hat das Recht gegen einen Tagesordnungspunkt oder eine Entscheidung des Vereinsrats jederzeit ein Vetorecht auszuüben. Das Veto kann bis zu drei Tage nach dem Erhalt des Protokolls ausgesprochen werden. Das Veto bewirkt die Verschiebung des betroffenen Tagesordnungspunktes auf die nächste Sitzung. Beschlüsse, welche vom Vetorecht erfasst sind, sind in der nächsten Sitzung vom Vereinsrat neu abzustimmen.

§ 12 Ordnungen

  1. Der Vereinsrat beschließt und verändert mit absoluter Mehrheit Ordnungen des Vereins. Sie sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

§ 13 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck mit einer Frist von sechs Wochen einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Diese Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Liquidation nicht durch den Vorstand erfolgt. Dies ist nur möglich, wenn die Mitgliederversammlung andere Liquidatoren finden kann.
  3. Diese Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird.
  4. Bei Auflösung des Vereins soll das Vereinsvermögens an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts übertragen werden. Über die Auswahl dieser entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 14 Haftung 

  1. Kein Mitglied des Vereins ist zur Haftung verpflichtet. Allein das Vereinsvermögen haftet. 

§ 15 Datenschutz

  1. Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein genutzt, gespeichert und übermittelt.
  2. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:
    1. Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten,
    2. Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie inkorrekt sind,
    3. Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
  3. Den Organen des Vereins, allen Mitgliedern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

 

Beitragsordnung

§ 1 Grundsatz

Aufgrund §7 Absatz 1 der Vereinssatzung wird die nachfolgende Beitragsordnung durch den Vereinsrat erlassen.

§ 2 Beiträge

  1. Die Höhe der Beiträge beträgt für Vollmitglieder 6€.
  2. Beiträge werden monatlich erhoben.
  3. Beiträge können auf Wunsch des Mitglieds entweder auf das Vereinskonto bei der Sparkasse oder auf PayPal überwiesen oder per Lastschrift eingezogen werden.
  4. Beiträge können in Ausnahmefällen vom Vorstand verringert oder auch ganz erlassen werden.
  5. Sollten Rückstände der Beiträge von mehreren Monaten entstehen, ist dies ein möglicher Grund für einen Ausschluss.
  6. Für jeden fälligen Beitrag wird eine Rechnung per E-Mail verschickt.
  7. Zum Bezahlen wird nach Ausstellen der Rechnung sieben Tage Zeit gegeben.

§ 3 Beschlussfassung

  1. Die Beitragsordnung wurde vom Vereinsrat am 01.11.2020 beschlossen und tritt somit in Kraft. Alle vorherigen Beitragsordnungen treten hiermit außer Kraft.

Abteilungsordnung

§ 1 Grundsatz

Aufgrund §12 der Vereinssatzung wird die nachfolgende Abteilungsordnung durch den Vereinsrat erlassen.

§ 2 Aufgaben und Stellung der Abteilungen

  1. Die Abteilungen sind rechtlich nicht selbstständig und ein Teil des Vereins.
  2. Die Abteilungsordnung ist kein Satzungsbestandteil.
  3. Die Abteilungen verwalten sich selbständig.

§ 3 Organe

  1. Abteilungsleitung
  2. Abteilungsversammlung

§ 4 Abteilungsleitung

  1. Die Abteilungsleitung besteht aus dem Abteilungsleiter.
  2. Der Abteilungsleiter wird von der Abteilungsversammlung mit Zustimmung des Vorstands gewählt.
  3. Die Abteilungsleitung bleibt im Amt, bis eine neue gewählt ist.

§ 5 Abteilungsversammlung

  1. Die Abteilungsversammlung kann fernmündlich stattfinden.
  2. Die Abteilungsversammlung ist beschlussfähig, ungeachtet der Anzahl der erschienenen Mitglieder.
  3. Aufgaben der Abteilungsversammlung sind:
    1. Entgegennahme der Berichte der Abteilungsleitung,
    2. Entlastung der Abteilungsleitung,
    3. Beschlussfassung über Anträge.
  4. Nur Vollmitglieder haben Stimmrecht.
  5. Mindestens alle 2 Jahre findet die Abteilungsversammlung statt.
  6. Die Einberufung erfolgt durch die Abteilungsleitung oder durch einen Vorstandsbeschluss mit einer Einladungsfrist von einer Woche in Textform unter der Angabe der Tagesordnung.
  7. Weitere Anträge können bis spätestens einen Tag vor der Abteilungsversammlung der Abteilungsleitung mitgeteilt werden.
  8. Während der Abteilungsversammlung ist Protokoll zu führen. Das Protokoll muss von der Versammlungsleitung und dem Schriftführer unterzeichnet werden. Das Protokoll muss dem Vorstand nach spätestens einer Woche abgegeben werden.

§ 6 Mitgliedschaft

  1. Jedes Vereinsmitglied kann Mitglied einer Abteilung werden.
  2. Es gelten die Regeln der Satzung.
  3. Die Beendigung der Abteilungsmitgliedschaft ist fristlos möglich.

§ 7 Auflösung

  1. Eine Abteilung kann durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit aufgelöst werden.

§ 8 Schlussbestimmung

  1. Diese Abteilungsordnung wurde vom Vereinsrat am 11.09.2020 beschlossen.
  2. Alle vorherigen Abteilungsordnungen treten hiermit außer Kraft.

Geschäftsordnung

§ 1 Grundsatz

Aufgrund §12 der Vereinssatzung wird die nachfolgende Geschäftsordnung durch den Vereinsrat erlassen.

§ 2 Vorstand

§ 2a Zusammenkunft

  1. Teilnehmer der Sitzung sind gemäß §9 der Satzung der 1. und 2. Vorsitzende. Bei Bedarf können auch weitere Personen teilnehmen.
  2. Zu Sitzungen muss in Textform mit einer Frist von einer Woche eingeladen werden.
  3. Die Einladung muss Ort, Zeit und die Tagesordnung der Sitzung enthalten.
  4. Es sind ein Protokollführer und ein Sitzungsleiter zu ernennen.

§ 2b Ablauf und Beschlussfassung

  1. Eine ordnungsgemäße Einladung, wie in §2a geregelt, ist nicht erforderlich, wenn alle Vorstandsmitglieder zustimmen.
  2. Der Vorstand ist nur beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder an der Sitzung teilnehmen. Die Beschlussfähig ist zu prüfen und im Protokoll zu vermerken.
  3. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  4. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Sitzungsleiter.
  5. Das Protokoll wird vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer unterzeichnet.
  6. Protokolle müssen aus rechtlichen Gründen mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden.

§ 3 Vereinsrat

§ 3a Sitzungen

  1. Alle Vereinsmitglieder dürfen zusehen. Der Vorstand und die Abteilungsleitungen sind gemäß §11 der Vereinssatzung Vereinsratsmitglieder. Bei Verhinderung können Vereinsratsmitglieder Vertreter ernennen.

§ 3b Einberufung und Tagesordnung

  1. Zu Sitzungen wird mit einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der vorgesehenen Tagesordnung eingeladen. Eine Einladung kann auch durch 50% der Vereinsratsmitglieder erfolgen. Eine fristgemäße Einladung ist nicht erforderlich, wenn dem drei viertel der Vereinsratsmitglieder zustimmen oder bei außerordentlichen Sitzungen.
  2. Einberufen wird die Sitzung durch:
    1. den Vorstand im monatlichen Zyklus,
    2. einen Vorstandsbeschluss,
    3. einen Antrag gegenüber dem Vorstand von 10% der Vollmitgliedern,
    4. Beschwerden gegen Vereinsorgane nach spätestens zwei Wochen.

§ 3c Schriftführer und Sitzungsleiter

  1. Der Schriftführer und der Sitzungsleiter werden auf die Dauer von einem Jahr gewählt.
  2. Der Schriftführer protokolliert die Sitzungen.
  3. Der Sitzungsleiter eröffnet, leitet und schließt die Sitzungen. Er hat immer Rederecht.

§ 3d Worterteilung und Wortmeldung

  1. Vereinsratsmitglieder dürfen nur sprechen, wenn der Sitzungsleiter das Wort erteilt hat. Vereinsratsmitglieder, die zur Sache sprechen wollen, haben sich in der Regel bei dem Sitzungsleiter, der die Rednerliste führt, zum Wort zu melden. Zur Geschäftsordnung und zur Abgabe von Erklärungen können Wortmeldungen durch Zuruf erfolgen.
  2. Für Zwischenfragen an den Redner und für Zwischenbemerkungen in der Aussprache über einen Verhandlungsgegenstand können sich die Vereinsratsmitglieder zu Wort melden. Zwischenfragen und Zwischenbemerkungen dürfen erst gestellt werden, wenn der Redner sie auf eine entsprechende Frage des Sitzungsleiters zulässt. Der Redner darf auf Zwischenfragen und Zwischenbemerkungen antworten.
  3. Zu einem Geschäftsordnungsantrag erteilt der Sitzungsleiter vorrangig das Wort und es wird ohne Aussprache über Geschäftsordnungsanträge abgestimmt. Anträge zur Geschäftsordnung sind folgende:
    1. Vertagung einer Sitzung
    2. Vertagung eines Tagesordnungspunktes
    3. Aussetzen einer Sitzung
    4. Nichtbefassung
    5. Schluss der Debatte und sofortige Abstimmung
    6. Schluss der Rednerliste oder Rednerbeiträge
    7. Beschränkung der Redezeit
    8. Feststellen der Beschlussfähigkeit
    9. Namentliche Abstimmung
    10. Geheime Abstimmung.
  4. Zu einer Erklärung zur Aussprache wird das Wort nach Schluss der Aussprache erteilt. Mit einer Erklärung zur Aussprache dürfen nur Äußerungen, die sich in der Aussprache auf die eigene Person bezogen haben, zurückgewiesen oder eigene Ausführungen richtiggestellt werden.
  5. Die Redner sprechen grundsätzlich frei. Sie können Zitate verwenden, müssen aber die Quellen nennen und es als Zitat kennzeichnen.
  6. Sofern nichts anderes beschlossen wird, sind Redebeiträge auf 15 Minuten beschränkt.

§ 3e Weisungsrecht

  1. Der Sitzungsleiter hat das Weisungsrecht. Er kann Vereinsratsmitglieder zur Sache und zur Geschäftsordnung rufen.
  2. Rednern kann das Wort durch den Sitzungsleiter entzogen werden.
  3. Wird jemand dreimal zur Sache oder zur Ordnung gerufen, kann der Sitzungsleiter ihn von der Sitzung ausschließen.

§ 4 Ausschüsse

  1. Ein Ausschuss ist eine nicht ständig tagende Institution, die eingerichtet wird, um bedarfsweise an einer bestimmten Aufgabe zu arbeiten. Laut § 12a, Absatz 2 der Satzung kann der Vereinsrat Ausschüsse bilden, sie arbeiten nur an einer Aufgabe bis diese abgeschlossen ist.
  2. Die Aufgabenstellung wird im Vereinsrat präzise formuliert und mit dem jeweiligen Sprecher des Ausschusses abgestimmt.
  3. Die Zahl und Häufigkeit der Sitzungen richten sich nach dem Zweck und Zeitplan der jeweiligen Aufgabe. Die Einladung erfolgt durch den Sprecher.
  4. Der Sprecher nimmt bei Bedarf an den Sitzungen des Vereinsrats teil.
  5. Die Ergebnisse der Sitzungen sind festzuhalten und dem Vorstand schriftlich zuzusenden.

§ 5 Schlussbestimmung

  1. Diese Geschäftsordnung wurde am 04.10.2020 vom Vereinsrat beschlossen und tritt somit in kraft. Alle vorherigen Geschäftsordnung treten hiermit außer Kraft.