Invades eSports e.V.

Satzung des Vereins

§ 1 Name und Sitz des Vereins

  1. Der Verein trägt den Namen “Invades eSports e.V.”.
  2. Der Sitz des Vereins befindet sich in 64372 Ober-Ramstadt.
  3. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung des eSports.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. die Durchführung von Veranstaltungen als Freizeitangebot für eSportler,
    2. die pädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen, damit sie die Fähigkeit erlangen, Chancen und Gefahren des eSports besser abwägen zu können,
    3. die Aufklärung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, um junge Menschen vor gefährlichen Einflüssen zu schützen,
    4. die Bildung, Unterstützung und Förderung von kompetitiven, sowie freizeitlichen eSports-Teams.
    5. das Angebot eines regelmäßigen Onlinetrainings, das geistige und motorische Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Hand-Auge-Koordination, die Reaktionsgeschwindigkeit und taktisches Denken, sowie soziale Kompetenzen, wie zum Beispiel Teamfähigkeit und Kommunikation, fördern soll.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
    1. Vorstand
    2. Vereinsrat
    3. Mitgliederversammlung
  2. Alle Ämter sind ehrenamtlich tätig. Ausnahmen benötigen einen Beschluss der Mitgliederversammlung.
  3. Die Organe sind in den nachfolgenden Paragraphen geregelt.

§ 5 Eintritt und Mitgliedschaftsarten

  1. Es gibt folgende Mitgliedschaftsarten:
    1. die Gastmitgliedschaft
    2. die Vollmitgliedschaft
    3. die Ehrenmitgliedschaft
  2. Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden.
  3. Der Aufnahmeantrag ist in Textform zu stellen.
  4. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag kann ohne Begründung vom Vorstand abgelehnt werden. Mit der Annahme des Antrags wird der Antragsteller Mitglied.
  5. Jedes Mitglied hat eine Änderung seiner personenbezogenen Daten dem Vorstand unverzüglich mitzuteilen.
  6. Eine Änderung der Mitgliedschaft muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

§ 5a Ehrenmitgliedschaft

  1. Die Ehrenmitgliedschaft kann vom Vorstand an Mitglieder verliehen werden, die Besonderes geleistet haben.
  2. Jedes Mitglied kann dem Vorstand die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an ein Mitglied vorschlagen.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder dürfen die Angebote des Vereins nutzen, an Veranstaltungen des Vereins teilnehmen und von dem Verein Auskunft, Rat und tatkräftige Unterstützung in allen Angelegenheiten der Vereinszwecke verlangen.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein zur Erreichung seiner Ziele zu unterstützen. Sie haben die Satzung einzuhalten und im Rahmen der Satzung getroffene Entscheidungen anzuerkennen und zu befolgen.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
  2. Höhe und Fälligkeit werden vom Vereinsrat in einer Beitragsordnung geregelt.
  3. Ehrenmitglieder und Gastmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. 

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

§ 8a Austritt

  1. Der Austritt erfolgt durch eine Erklärung in Textform gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.
  2. Der Austritt muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

§ 8b Ausschluss

  1. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten.
  2. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
  3. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die in Textform binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus zwei Mitgliedern, dem 1. und 2. Vorsitzenden.
  2. Der Vorstand hat insbesondere die folgenden Aufgaben: Verwaltung des Vereinsvermögens, Buchführung, die Erstellung eines Jahresberichts, Abschluss und Kündigung von Verträgen.
  3. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt.
  4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt.
  5. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  6. Alle Mitglieder mit Vollmitgliedschaft, können ein Vorstandsamt bekleiden.
  7. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 10 Mitgliederversammlung

§ 10a Einladung und Tagesordnung

  1. Im ersten Halbjahr eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
  2. Der Vorstand ist zur Einberufung einer Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn dies mindestens 10% der Mitglieder in Textform unter Angabe von Gründen fordern.
  3. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen in Textform, unter der Angabe der vorläufigen Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem Erhalt des Einladungsschreibens. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Kontaktadresse gerichtet war.
  5. Die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung umfasst: 
    1. Wahl und Abwahl des Vorstands,
    2. Entlastung des Vorstands,
    3. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
    4. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung,
    5. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,
    6. Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen,
    7. Aufgaben, die sich aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben. Darüber hinaus kann der Vorstand zusammen mit der Einladung weitere Themen zu Diskussion oder Abstimmung durch die Mitgliederversammlung bestimmen.
  6. Die Tagesordnung ist zudem zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin in Textform beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu machen.
  7. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§ 10b Ablauf und Beschlussfassung

  1. Der Vorstand kann Gäste bei der Mitgliederversammlung zulassen.
  2. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.
  3. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.
  4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied Stimmrecht und eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann auch ein anderes Mitglied in Textform bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Kein Mitglied darf mehr als drei Mitglieder vertreten.
  5. An einer Mitgliederversammlung kann persönlich oder fernmündlich teilgenommen werden. Soll die Mitgliederversammlung virtuell im Onlineverfahren erfolgen, findet die Zusammenkunft in einem von dem Verein vorbestimmten Internet-Konferenzraum statt. Der Verein verwendet dazu ein für jedermann frei zugängliches Computerprogramm.
  6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  7. Bei Abstimmungen entscheidet grundsätzlich die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  8. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von mindestens 75% aller Mitglieder beschlossen werden.
  9. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, können durch den Vorstand beschlossen werden. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern umgehend zumindest in Textform mitgeteilt werden. Diese Mitteilung gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Kontaktadresse gerichtet war.
  10. Satzungsänderungen können ebenfalls durch den Vereinsrat beschlossen werden. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern umgehend zumindest durch eine Mitteilung in Textform mitgeteilt werden. Diese Mitteilung gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Kontaktadresse gerichtet war. Mit dem Zugang der Mitteilung an die Mitglieder beginnt eine Frist von zwei Wochen. Erhebt innerhalb dieser Frist von zwei Wochen kein Mitglied Einspruch gegen die Satzungsänderung beim Vorstand in Textform, gilt diese als beschlossen. Wenn Einspruch erhoben wird, ist umgehend eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die über die Satzungsänderung entscheidet.
  11. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
  12. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen. Dieses ist von dem Versammlungsleiter und von dem Schriftführer zu unterzeichnen. Bei Satzungsänderungen ist der genaue, neue Wortlaut der Satzung anzugeben.
  13. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Auf Antrag eines Mitglieds ist geheim abzustimmen.

§ 11 Vereinsrat

  1. Mitglieder des Vereinsrats sind:
    1. der Vorstand,
    2. die Abteilungsleiter,
    3. bis zu fünf von der Mitgliederversammlung zusätzlich gewählte Personen.
  2. Aufgaben des Vereinsrats sind die Interessenvertretung der Mitglieder gegenüber dem Vorstand und den Abteilungen, die Interessenvertretung der Abteilungen gegenüber dem Vorstand, die Interessenvertretung des Vorstands gegenüber den Abteilungen, sowie die Beratung über alle Aufgaben, Probleme und Geschehnisse, die grundsätzliche Bedeutung für den Verein oder eine Abteilung haben.
  3. Der Vereinsrat wählt aus seiner Mitte den Präsidenten und seinen Stellvertreter für die Dauer von einem Jahr. Der Präsident und sein Stellvertreter bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Der Präsident vertritt den Vereinsrat nach außen. Ist kein Präsident im Amt, so übernimmt der 2. Vorsitzende die Aufgaben und Pflichten des Präsidenten, bis das Amt neu besetzt ist.
  4. Der Vereinsrat tritt in folgenden Fällen zusammen:
    1. im einmonatigen Zyklus
    2. durch einen Vorstandsbeschluss
  5. Die Einberufung der Sitzung erfolgt durch den Präsidenten in Textform unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen. Eine ordnungsgemäße Einladung ist nicht erforderlich, wenn dem mehr als 50% der Vereinsratsmitglieder zustimmen, sowie bei außerordentlichen Sitzungen.
  6. Erfolgt trotz Mahnung und Fristsetzung keine Einberufung durch den Präsidenten, so kann eine Einladung auch durch 25% der Vereinsratsmitglieder erfolgen.
  7. Die Zusammenkunft kann fernmündlich erfolgen. Soll die Sitzung virtuell im Onlineverfahren erfolgen, findet die Zusammenkunft in einem von dem Verein vorbestimmten Internet-Konferenzraum statt. Der Verein verwendet dazu ein für jedermann frei zugängliches Computerprogramm.
  8. Der Präsident, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter, leitet die Sitzung.
  9. Der Vereinsrat ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist.
  10. Bei Beschlussfassungen entscheidet grundsätzlich die Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Jedes Vereinsratsmitglied hat Stimmrecht und eine Stimme.
  11. Besteht für eine Sitzung des Vereinsrats Beschlussunfähigkeit, so findet innerhalb von zwei Wochen eine zweite Sitzung statt, die ungeachtet der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung gesondert hinzuweisen.
  12. Über die Beschlüsse des Vereinsrats ist Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom Präsidenten zu unterzeichnen und muss unmittelbar nach Abschluss der Sitzung allen Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht werden. Die Vereinsratsmitglieder haben ab Zugang eine Woche Zeit Änderungen zu verlangen. Schweigen gilt als Zustimmung. Änderungsanträge werden den Teilnehmern der nächsten Sitzung vorgelegt, die mit einfacher Mehrheit endgültig über den Änderungsantrag entscheiden.
  13. Näheres kann in einer Geschäftsordnung geregelt werden.

§ 12 Ordnungen

  1. Der Vereinsrat beschließt und verändert mit absoluter Mehrheit Ordnungen des Vereins. Sie sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

§ 13 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck mit einer Frist von sechs Wochen einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Diese Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Liquidation nicht durch den Vorstand erfolgt. Dies ist nur möglich, wenn die Mitgliederversammlung andere Liquidatoren finden kann.
  3. Diese Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird.
  4. Bei Auflösung des Vereins soll das Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts übertragen werden. Über die Auswahl dieser entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 14 Haftung

  1. Kein Mitglied ist zur Haftung verpflichtet. Allein das Vereinsvermögen haftet.

§ 15 Datenschutz

  1. Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein genutzt, gespeichert und übermittelt.
  2. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:
    1. Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten,
    2. Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie inkorrekt sind,
    3. Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
  3. Den Organen des Vereins, allen Mitgliedern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 16 Abteilungen

  1. Der Verein kann Abteilungen erheben, um den Vereinszweck besser ausüben zu können. Zu diesem Zweck kann der Vereinsrat eine Abteilungsordnung beschließen. 
  2. Abteilungen befassen sich mit einem bestimmten Zweck, der bei der Bildung der Abteilung zu bestimmen ist.
  3. Der Vereinsrat beschließt über die Gründung und Auflösung von Abteilungen mit absoluter Mehrheit.
  4. Jedes Vereinsmitglied kann Mitglied einer Abteilung werden. Die Abteilungsmitgliedschaft erfordert einen Antrag in Textform gegenüber dem Vorstand. Die Abteilungsmitgliedschaft kann durch eine Erklärung in Textform gegenüber dem Vorstand fristlos beendet werden. Mit der Beendigung der Vereinsmitgliedschaft endet auch die Abteilungsmitgliedschaft.
  5. Die Abteilungen haben folgende Organe:
    1. Abteilungsleitung
    2. Abteilungsversammlung

§ 16a Abteilungsleitung

  1. Die Abteilungsleitung besteht aus dem Abteilungsleiter.
  2. Der Abteilungsleiter wird von der Abteilungsversammlung auf die Dauer von einem Jahr mit Zustimmung des Vorstands gewählt.
  3. Die Abteilungsleitung bleibt im Amt, bis eine neue gewählt ist.
  4. Der Vereinsrat kann Abteilungsleitern das Amt im Misstrauensfall mit absoluter Mehrheit entziehen.
  5. Aufgaben der Abteilungsleitung sind:
    1. Verwaltung der Abteilung
    2. Betreuung der eSports-Teams in der Abteilung

§ 16b Abteilungsversammlung

  1. Die Abteilungsversammlung kann fernmündlich stattfinden.
  2. Die Abteilungsversammlung ist beschlussfähig, ungeachtet der Anzahl der erschienenen Mitglieder.
  3. Aufgaben der Abteilungsversammlung sind:
    1. Entgegennahme der Berichte der Abteilungsleitung,
    2. Entlastung der Abteilungsleitung,
    3. Beschlussfassung über Anträge.
  4. Jedes Abteilungsmitglied hat Stimmrecht und eine Stimme.
  5. Mindestens einmal im Jahr findet die Abteilungsversammlung statt.
  6. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand mit einer Einladungsfrist von einer Woche in Textform unter der Angabe der vorläufigen Tagesordnung.
  7. Die Tagesordnung ist zudem zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens einen Tag vor dem angesetzten Termin in Textform beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Abteilungsversammlung bekannt zu machen.
  8. Über die Beschlüsse der Abteilungsversammlung ist Protokoll zu führen. Das Protokoll muss von der Versammlungsleitung und dem Schriftführer unterzeichnet werden. Das Protokoll muss dem Vorstand nach spätestens einer Woche übergeben werden.

§ 16c eSports-Teams

  1. Die eSports-Teams sind ein Angebot des Vereins. Jedes Team wird einer Abteilung zugeordnet, die dieses zu verwalten hat.
  2. Jedes Team wählt seinen Teamkapitän, der das Team nach innen und nach außen repräsentiert.
  3. Die Teams trainieren regelmäßig. Das Training ist von dem Teamkapitän des jeweiligen Teams zu organisieren. Es besteht eine Abmeldepflicht für Teammitglieder, die nicht am Training teilnehmen können.
  4. Die Teilhabe an den eSports-Teams des Vereins ist auch Nichtmitgliedern gestattet. Nichtmitglieder haben das Recht, Teil eines eSports-Teams des Vereins zu sein. Das Vereinsschiedsgericht kann nach einem begründeten Antrag durch den Vorstand Nichtmitgliedern das Recht der Teilhabe an den eSports-Teams des Vereins entziehen.
  5. Der Vereinsrat beschließt eine Teamordnung, die Näheres über die Teamstrukturen, Teamorganisation und die Trainingsdurchführung bestimmt.

§17 Vereinsschiedsgericht

  1. Beim Verein besteht ein Vereinsschiedsgericht.
  2. Das Vereinsschiedsgericht besteht aus dem vorsitzenden Richter und bis zu zwei Beisitzern. Diese werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt und können nicht abgewählt werden.
  3. Die Mitglieder des Vereinsschiedsgerichts dürfen weder dem Vorstand noch dem Vereinsrat angehören und arbeiten ehrenamtlich und unabhängig, ohne Weisungen Dritter.
  4. Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und dem Verein, Streitigkeiten zwischen Vereinsorganen und Streitigkeiten zwischen Vereinsorganen und Mitgliedern sollen durch das Vereinsschiedsgericht entschieden werden.
  5. Das Vereinsschiedsgericht ist zuständig für Streitigkeiten, die sich bei der Durchführung der Satzung und der getroffenen Beschlüsse, Entscheidungen und verabschiedeten Ordnungen ergeben. Das Vereinsschiedsgericht wird in diesen Fällen nur auf Antrag des Betroffenen bzw. der Betroffenen oder eines Organs des Vereins tätig.
  6. Außerdem zuständig ist das Vereinsschiedsgericht bei schuldhaften Verstößen von Mitgliedern und Organen des Vereins gegen die Satzung und der getroffenen Beschlüsse, Entscheidungen und verabschiedeten Ordnungen. Das Vereinsschiedsgericht wird in diesen Fällen nur auf Antrag des Betroffenen bzw. der Betroffenen oder eines Organs des Vereins tätig.
  7. Das Vereinsschiedsgericht kann, wenn die Betroffenen und der Vorstand angehört wurden, in Fällen von § 17 Absatz 6 die folgenden Sanktionen verhängen:
    1. Verwarnungen
    2. befristeter oder dauerhafter Ausschluss von der Teilnahme am Training der eSports-Teams des Vereins
    3. Ordnungsgelder bis zu 100,00 €
    4. befristeter oder dauerhafter Ausschluss von Veranstaltungen des Vereins
    5. Auflage, eine bestimmte Maßnahme innerhalb einer bestimmten Frist durchzuführen
  8. Anträge und Schriftsätze sind digital an vereinsschiedsgericht@invades-esports.de zu richten.
  9. Näheres kann in einer Vereinsschiedsgerichtsordnung bestimmt werden.
  10. Gegen den Spruch des Vereinsschiedsgerichts ist kein Rechtsmittel gegeben. Das Verfahren des Vereinsschiedsgerichts richtet sich nach den §§ 1025 ff. ZPO.

 

Verabschiedet in der Gründungsversammlung am 05.09.2020

Geändert durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung vom 15.02.2021

Geändert durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung vom 18.06.2021

Beitragsordnung

§ 1 Grundsatz

  1. Aufgrund §7 Absatz 2 der Vereinssatzung wird die nachfolgende Beitragsordnung vom Vereinsrat verabschiedet.

§ 2 Beiträge

  1. Die Höhe der Beiträge beträgt standardmäßig 6,00€ pro Monat beziehungsweise 72,00€ pro Jahr.

§3 Ausnahmen von der Beitragspflicht

  1. Ehrenmitglieder und Gastmitglieder sind von der
    Beitragspflicht befreit.
  2. Mitglieder, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden (dazu zählen Studium, Lehre usw.), zahlen verminderte Beiträge. Über die Höhe dieser entscheidet der Vorstand im
    Einvernehmen mit dem jeweiligen Mitglied.
  3. Bei Mitgliedern, die sich in einem finanziellen oder einem sonstigen Notstand befinden, können die Beiträge durch den Vorstand verringert oder auch ganz erlassen werden. Dies muss immer im Einzelfall entschieden werden.

§4 Beitragszahlung

  1. Beiträge werden am ersten Tag eines jeden Monats fällig. Der Vorstand verschickt für jeden fälligen Beitrag eine Rechnung.
  2. Auf Wunsch des jeweiligen Mitglieds können die Beiträge entweder durch eine Überweisungen, welche spätestens zwei Wochen nach Ausstellen einer Rechnung
    durchzuführen ist, oder durch ein durch den Vorstand eingeleitetes Lastschriftverfahren, das voraussetzt, dass der Vorstand von dem Mitglied ein SEPA-Lastschriftmandat erhalten hat, beglichen werden. Andere Arten der Begleichung der Beiträge sind nur im Einvernehmen mit dem Vorstand zulässig.

§5 Schlussbestimmungen

  1. Diese Ordnung tritt nach der Beschlussfassung durch den Vereinsrat in kraft.

Geschäftsordnung

§ 1 Grundsatz

  1. Aufgrund §11 der Vereinssatzung wird die nachfolgende Geschäftsordnung vom Vereinsrat verabschiedet.

§ 2 Vorstand

§ 2b Ablauf von Beschlussfassungen

  1. Vorstandsbeschlüsse werden schriftlich gefasst.
  2. Beschlüsse sind nur gültig, wenn der 1. und der 2. Vorsitzende diese unterschreiben.
  3. Datum und Uhrzeit, sowie Abstimmungsergebnis müssen bei Beschlüssen niedergeschrieben werden.
  4. Der Vorstand kann im Einzelfall auf eine schriftliche Beschlussfassung verzichten.

§ 3 Vereinsrat

§ 3a Sitzungen

  1. Alle Vereinsmitglieder dürfen bei Sitzungen zusehen und zuhören. 
  2. Der Vorstand, die Abteilungsleiter und die von der Mitgliederversammlung zusätzlich gewählten Personen sind gemäß §11 der Vereinssatzung Vereinsratsmitglieder. Stimmrechte können nur direkt von den Vereinsratsmitgliedern ausgeübt werden.
  3. Sofern kein Vereinsratspräsident im Amt ist, übernimmt der 2. Vorsitzende die Aufgaben und Pflichten des Präsidenten in der Satzung und dieser Ordnung.
  4. Ist der Präsident verhindert, übernimmt der Stellvertreter des Präsidenten die Aufgaben und Pflichten des Präsidenten in der Satzung und dieser Ordnung.
  5. Sitzungen müssen vom Präsidenten protokolliert werden und gemäß §11 der Vereinssatzung ist mit den Protokollen umzugehen.

§ 3b Einberufung und Tagesordnung

  1. Zu Sitzungen wird mit einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der vorgesehenen Tagesordnung vom Vereinsratspräsidenten eingeladen. Eine Einladung kann auch durch 25% der Vereinsratsmitglieder erfolgen. Eine ordnungsgemäße Einladung ist nicht erforderlich, wenn dem die Mehrheit der Vereinsratsmitglieder zustimmt und bei außerordentlichen Sitzungen.
  2. Einberufen wird die Sitzung in folgenden Fällen:
    1. im einmonatigen Zyklus,
    2. durch einen Vorstandsbeschluss.

§ 3c Leitung der Sitzungen

  1. Der Präsident eröffnet, leitet und schließt die Sitzungen.

§ 3d Eröffnung der Aussprache

  1. Der Präsident hat über jeden Verhandlungsgegenstand, der auf der Tagesordnung steht, die Aussprache zu eröffnen.

§ 3e Schluss der Aussprache

  1. Meldet sich niemand zu Wort, so erklärt der Präsident die Aussprache für geschlossen.

§ 3f Worterteilung und Wortmeldung

  1. Redner dürfen nur sprechen, wenn ihnen der Präsident das Wort erteilt hat. Redner, die zur Sache sprechen wollen, haben sich in der Regel bei dem Präsidenten, der die Rednerliste führt, zu Wort zu melden. Zur Geschäftsordnung und zur Abgabe von Erklärungen können Wortmeldungen durch Zuruf erfolgen.
  2. Für Zwischenfragen an den Redner und für Zwischenbemerkungen in der Aussprache über einen Verhandlungsgegenstand können sich die Vereinsratsmitglieder zu Wort melden. Zwischenfragen und Zwischenbemerkungen dürfen erst gestellt werden, wenn der Redner sie auf eine entsprechende Frage des Präsidenten zulässt. Der Redner erhält Gelegenheit auf Zwischenfragen und Zwischenbemerkungen antworten.
  3. Zu einem Geschäftsordnungsantrag erteilt der Präsident vorrangig das Wort und es wird ohne Aussprache über Geschäftsordnungsanträge abgestimmt. Anträge zur Geschäftsordnung sind folgende:
    1. Vertagung einer Sitzung
    2. Vertagung eines Tagesordnungspunktes
    3. Aussetzen einer Sitzung
    4. Nichtbefassung
    5. Schluss der Debatte und sofortige Abstimmung
    6. Schluss der Rednerliste oder Rednerbeiträge
    7. Beschränkung der Redezeit
    8. Feststellen der Beschlussfähigkeit
    9. Namentliche Abstimmung
    10. Geheime Abstimmung.
  4. Zu einer Erklärung zur Aussprache wird das Wort nach Schluss der Aussprache erteilt. Mit einer Erklärung zur Aussprache dürfen nur Äußerungen, die sich in der Aussprache auf die eigene Person bezogen haben, zurückgewiesen oder eigene Ausführungen richtiggestellt werden.
  5. Die Redner sprechen grundsätzlich frei. Es ist Pflicht, die Vereinsratsmitglieder zu Beginn jedes Redebeitrags anzusprechen. Redebeiträge finden ihre Grenzen in den Gesetzen und den allgemeinen Regeln des Anstands.
  6. Sofern nichts anderes beschlossen wird, sind Redebeiträge auf 15 Minuten beschränkt.

§ 3g Weisungsrecht

  1. Der Präsident hat das Weisungsrecht. Er kann Vereinsratsmitglieder zur Sache und zur Geschäftsordnung rufen.
  2. Rednern kann das Wort durch den Präsidenten entzogen werden.
  3. Wird jemand dreimal zur Sache oder zur Ordnung gerufen, kann der Präsident ihn von der Sitzung ausschließen.
  4. Wenn während einer Sitzung störende Unruhe entsteht, kann der Präsident die Sitzung auf bestimmte Zeit unterbrechen oder aufheben.
  5. Sitzungsteilnehmer, die keine Vereinsratsmitglieder sind und Zuhörer, kann der Präsident von der Sitzung ausschließen, wenn sie sich störend verhalten.

§ 4 Schlussbestimmung

  1. Diese Ordnung tritt nach der Beschlussfassung durch den Vereinsrat in kraft.

Teamordnung

§ 1 Grundsatz

  1. Aufgrund von §16c Absatz 5 der Vereinssatzung wird die nachfolgende Ordnung vom Vereinsrat verabschiedet.

§ 2 Allgemeines

  1. Jedes eSports-Team des Vereins (“Team”) wird einer Abteilung zugeordnet, die dieses zu verwalten hat. Dabei werden sie immer der Abteilung zugeordnet, die aufgrund des bei der Gründung der Abteilung festgelegten Zwecks am besten passt. Im Zweifel entscheidet der Vorstand über die Zuordnung.

  2. Jedes Team wählt einen Teamkapitän, ein Stellvertreter kann zusätzlich gewählt werden.
  3. Die Trainer eines eSports-Teams werden wie ein Teammitglied des Teams behandelt und sollen konstruktive Kritik geben.

§ 3 Trainingsdurchführung und Organisation

  1. Die Teams trainieren regelmäßig. Das Training ist vom jeweiligen Teamkapitän zu organisieren. Trainingszeiten sind im Einvernehmen aller Teammitglieder zu finden.

  2. Die Trainingszeiten sind vorzugsweise mit Maßnahmen wie Übungsspielen, Turnieren, Lehreinheiten von Trainern oder anderen Maßnahmen, die helfen die Teams zu verbessern, zu füllen.

  3. Teammitglieder haben sich innerhalb und außerhalb der Trainingszeiten an die Verhaltensgrundsätze in §4 zu halten. Teammitglieder, die keine Vereinsmitglieder sind, können durch diese Ordnung nicht dazu gezwungen werden, aber werden darum gebeten.

§ 4 Verhaltensgrundsätze

  1. Mitglieder der eSports-Teams des Vereins haben sich während Übungsmatches, Turnieren und sonstigen Trainings- oder Spieleinheiten sportlich zu verhalten, vor allem gegenüber den jeweiligen Gegnern, gegen die gespielt wird (“Gegner”). Unsportliches Verhalten, Provokationen oder sonstiges gegenüber den Gegnern unangebrachte Verhalten ist verboten.

  2. In den Teams herrscht ein freundlicher, angenehmer und auf Verbesserungswille basierender Umgangston. Es ist verboten, andere Teammitglieder zu beleidigen, schlechtzureden oder Ähnliches, vor allem wenn dies aufgrund einer Niederlage erfolgt.